Diesmal eine Doppelempfehlung für Buch und Film. Wie beim "Dictionary of Lost Words" ist der Beginn des Oxford English Dictionary der Hintergrund der Geschichte. Angereichert mit der Geschichte eines der Beitragenden, der wissenschaftlich hervorragend, schizophren und ein Mörder ist. Und damit verbunden mit sehr existentiellen Fragen: Hat ein Mörder eine zweite Chance verdient? Kann man einem Menschen aus einer "Heilanstalt" (einem Irrenhaus, einer Klapse - oder wie immer ihr das nennen wollt) vertrauen und in ein solches Projekt einbinden? An dieser Stelle sind die Bilder im Film gelegentlich verstörend. Zum Glück sind die Behandlungsmethoden heute humaner. Vielleicht (hoffentlich ?) sagen die Menschen in 200 Jahren selbiges.

Ich habe den Film gesehen, danach das Buch bestellt und werde euch mehr berichten, wenn es da ist und ich es gelesen habe.

Update: Das Buch ist da und ich habe begonnen, zu lesen. Es ist sicher nicht die leichteste Kost. Das ist aber für mich der Reiz: Neue Worte, neue Formulierungen kennenzulernen. Angereichert ist die Story mir Auszügen aus dem Oxford Dictionary. Auch spannend, zu sehen wie sich Wortdefinitionen verändert haben und was alles diskutiert wurde. Schade, dass es vergleichbares für das Grimmsche Universalwörterbuch nicht gibt (oder ich habe es noch nicht gefunden). Über die Entxtehung des Oxford Dictionary gibt es in Kürze ein weiteres Buch. Das wird das nächste Vorhaben und die nächste Buchempfehlung. 


The Professor and the Mad Men (Film) The Professor and the Mad Men (Buch)